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Holzbau macht Schule

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Heimelig, gesund, leistungsfördernd: Im Zuge der Schulbauoffensive ist Graz auf Holz gekommen. Immer mehr Schulen bauen auf die Qualitäten des heimischen Rohstoffs.


Text: Roswitha Jauk, Fotos: Markus Kaiser, Foto Fischer, Foto Pierer, Stadt Graz, Pierer.net, beigestellt

 

Vorarlberg, das Land der Hochkultur beim Bauen, tut es schon lange, jetzt ziehen andere Bundesländer, auch die Steiermark, nach: Mehr öffentliche Bauten als bisher setzen auf Holzbauweise und damit auf die positiven Eigenschaften eines (ur-)alten und zugleich höchst modernen Baumaterials. Holz wird seit jeher geschätzt: Die luftgefüllten Zellen sorgen für eine gute Schall- und Wärmedämmung. Wände, Decken und Fußböden aus Massivholz regulieren die Luftfeuchtigkeit im Innenraum – das wirkt sich sowohl auf das Raumklima als auch auf die Gesundheit der Bewohner positiv aus. Apropos Gesundheit: Eine steirische Studie ergab, dass Klassenräume, die mit Massivholz ausgestattet sind, den Schulalltag als weniger stressig empfinden lassen, die Schüler/innen leistungsfähiger machen und auch ihre Herzschlagfrequenz deutlich beruhigen. Kurzum: Eine Schule aus Holz trägt wesentlich zu einem gesunden Start in die Bildungslaufbahn bei. Im Rahmen der Schulbauoffensive (Graz wächst und damit auch seine Schülerinnen- und Schülerzahlen) sind in Graz zuletzt mehrere Schulen bzw. Schulzubauten in Holzbauweise entstanden. Prompt haben sie auch eine entsprechende Strahl- und Anziehungskraft entwickelt.

Beispiel 1: Volksschule Mariagrün.

Strahlkraft? Ja, das beweist die Volksschule Mariagrün, die die GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH im Auftrag der Stadt Graz errichtet hat und die 2015 gleich für den österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit nominiert wurde. Sie ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen Schulbau (Architektenteam: Christoph Kalb und Philipp Berktold, Graz, in Zusammenarbeit mit Susanne Bertsch, Dornbirn). Zum Einsatz kamen bei diesem Holzbau (neben gesunden Materialien für den Innenausbau) drei heimische Holzarten: Fichte für die Konstruktion, Tanne und Lärche für die Fassade. Die VS Mariatrost ist auch die erste Schule in Graz, die dem Passivhausenergiestandard entspricht und den „klima aktiv-Goldstatus“ erreicht hat. Das Bauprojekt wurde zudem von einem Team des Hauses der Baubiologie – Spezialisten für öko-, bio- und psychologisch gesundes Bauen – begleitet.

„Unser Ziel ist es, den Grazer Kindern die beste Schul- und Bildungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Unsere aktuellen Zu- und Neubauten bieten Platz für moderne Pädagogik und schaffen ein zeitgemäßes und angenehmes Lern- und Bildungsklima.“ Kurt Hohensinner, Stadtrat für Bildung, Integration und Sport

Beispiel 2: Volksschule Viktor Kaplan

Wie bei der Volksschule Mariatrost hat sich die Stadt Graz auch beim Ausbau der Volksschule Viktor Kaplan in Graz Andritz für einen reinen Holzbau – mit Holzfassade und -fenstern aus heimischen Hölzern – entschieden. Eröffnet wurde der Zubau (von 12 auf 16 Klassen) nach Plänen von Hohensinn Architektur im Oktober 2016. Architekt Josef Hohensinn: „Ziel war es, eine ,Holzschule‘ zu realisieren, bei welcher die Oberflächen und das Raumgefühl durch den Baustoff Holz bestimmt sind und so eine wohnliche Atmosphäre dem ,Lebensraum Schule‘ innewohnt.“ Das Baumanagement lag auch bei diesem Schulbau bei der GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH.

„Die Qualität von Bildungsbauten spiegelt die Wertschätzung wider, die eine Gesellschaft dem Thema Bildung entgegenbringt. Im Auftrag der Stadt Graz arbeitet die GBG nach dem Prinzip der ganzheitlichen und nachhaltigen
Betrachtung von Bauobjekten. Wir setzen moderne Raumprogramme um, die für das Gelingen pädagogischer Lernkonzepte wichtig sind.“ Günter Hirner, GBG-Geschäftsführer

Beispiel 3: bilinguale Volksschule Algersdorf

Bildungsstandorte für die nächste Generation bauen auf Holz und berücksichtigen Kriterien der Energieeffizienz: Das zeigt sich auch an der neuen bzw. um ein internationales, bilinguales Modul erweiterten Volksschule in Algersdorf (Architekt: Hans Mesnaritsch). Zwar ist der Bau außen überwiegend in Massivbauweise hergestellt; die Innenräume sind aber von Holz geprägt. Holz für die Fußböden; Holz, Glas, Gipskarton und Sichtbeton für die Wände; Holz, Gipskarton und Sichtbeton für die Decken.

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