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Die Steiermark Punktet mit Lebensqualität



Eine hohe Lebensqualität bescheinigt der Chef der weststeirischen Stölzle Oberglas, Johannes Schick, der Steiermark. An Graz fasziniert den gebürtigen Oberfranken unter anderem die „Jugendhaftigkeit der Stadt“. Insgesamt sieht der Stölzle-Chef aber die Gefahr, dass sich die Weiterentwicklung der Steiermark zu sehr auf Graz konzentriert.

Text: Andreas Kolb, Foto: www.teresa-rothwangl.com

 

Um Führungskräfte und hochqualifizierte Mitarbeiter an einen Standort zu binden, braucht es unter anderem ein hohes Maß an Lebensqualität. Ist die in der Steiermark gegeben? Johannes Schick, CEO der Stölzle Oberglas, die an sechs Standorten in Österreich, Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Polen vor allem Verpackungsglas produziert, ist davon überzeugt.
Der gebürtige Oberfranke schätzt die Steiermark und vor allem die Landeshauptstadt Graz, in der er seit
13 Jahren lebt. Schick: „Graz hat ein wunderschönes Stadtbild, eine hervorragende Kulinarik, ein vielfältiges kulturelles Angebot. Was mich fasziniert, ist die Jugendhaftigkeit dieser Stadt. Graz hat eine vielfältige Gesellschaft, die trotzdem die Bodenhaftung bewahrt hat.“

Auch Wein ist ein Asset

Die Steiermark kann in puncto Lebensqualität auch mit ihren Freizeitangeboten punkten. Für den Stölzle-Chef sind das in erster Linie das Schifahren und das Wandern. Auch der steirische Wein, so Schick schmunzelnd, sei ein Asset. „Letztlich kann ich in einer Region arbeiten, in der andere Urlaub machen“, wandelt Schick einen Werbeslogan für Kärnten ab.

Offen für Netzwerke

Was ihm als Auslandsdeutschen sofort nach seiner Ankunft in der Steiermark positiv aufgefallen sei, so Schick, sei die Offenheit der Steirer und speziell der Grazer gegenüber Netzwerken. „Das sehe ich im Rest Österreichs nicht ganz so, das ist sicher ein enormer Vorteil für jeden, der in der Wirtschaft tätig ist.“
Generell sei die Steiermark der oberbayerischen Region nicht ganz unähnlich: „Die Menschen sind aber nicht ganz so zurückhaltend gegenüber Veränderungen, das sieht man ja daran, dass die Steiermark die höchste F&E-Quote in der EU hat. Ein Hauch von oberbayerischem Starrsinn ist hier aber schon vorhanden, gleichzeitig gibt es den Willen, etwas auszuprobieren.“
Ein weiteres Asset der Steiermark und ganz Österreichs sieht der Stölzle-Chef in der guten Sicherheitslage. „Gerade in einer Zeit, in der weltweit das Bedürfnis nach Sicherheit und auch Geborgenheit wächst, hat Österreich die Chance, damit Investoren anzuziehen.“

Sorgenkind ländlicher Raum

Ein wenig Sorge bereitet Schick das Gefälle zwischen dem ländlichen und dem urbanen Raum. Man dürfe nicht alles in Graz und seinen Speckgürtel investieren, sondern müsse gezielt auch die Regionen fördern. „Das ist durchaus auch im Interesse der Landeshauptstadt, denn je weniger man für den ländlichen Raum tut, desto schwieriger wird die Situation in Graz werden, einfach weil immer mehr Leute in die Stadt strömen werden.“ Diese Herausforderung wird in Schicks Augen von der Landesregierung ein wenig vernachlässigt.
In diesem Zusammenhang verweist der Stölzle-Chef auch auf eine Forderung der Industriellenvereinigung Steiermark, die einige wenige periphere Standorte zu hochqualitativen urbanen Subzentren ausgebaut sehen will. Kandidaten für solche Subzentren wären zum Beispiel Bruck-Leoben-Kapfenberg für die Obersteiermark und Judenburg-Zeltweg-Knittelfeld für das Aichfeld. „Die Idee der Regionalförderung ist an sich gut und richtig“, konstatiert Schick. „Leider ist das bei uns in der Steiermark noch nicht wirklich angekommen, und das ist spürbar.“

Gut geführte Universitäten

Ein Vorzeigeland ist die Steiermark nach Schicks Ansicht, was ihre Universitäten betrifft. Diese seien nicht nur sehr gut, sondern werden auch sehr gut geführt. „Als Betrieb muss man frühzeitig den Schulterschluss mit den Universitäten suchen. Am besten funktioniert das über konkrete Projekte. Das ist eine gute Möglichkeit, dem Technikermangel im eigenen Haus vorzubeugen.“

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