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Im Tal der Potenziale

Dynamisches Wachstum ist im Green Tech Valley Programm. 1.200 Arbeitsplätze zusätzlich sind seit 2005 pro Jahr von den Betrieben im Green Tech Cluster geschaffen worden. Mit aktuellen Investitionen bekennen sich Unternehmen wie Münzer Bioindustrie in Sinabelkirchen klar zum Industriestandort Steiermark.

 

Text: Elke Jauk-Offner, Fotos: beigestellt, Shutterstock

Das erste Gezeiten-Lagunen-Kraftwerk, die erste grüne Großbrauerei, der erste Turm mit Energieglas nach Grätzel – aktuelle Weltneuheiten wie diese kann sich das Green Tech Valley rund um Graz auf die Fahnen heften. Hier tut sich viel: 200 Mitglieder verzeichnet der Green Tech Cluster seit der Gründung 2005 bereits, die steirischen Unternehmen sind mit 14 Prozent pro Jahr nahezu doppelt so schnell gewachsen wie die globalen Märkte und haben über 1.200 Arbeitsplätze pro Jahr geschaffen. 4,4 Milliarden Euro beträgt der gesamte Jahresumsatz bei einer Exportquote von 91 Prozent. Insgesamt 21.700 Menschen sind in der Energie- und Umwelttechnik beschäftigt.

Konsequenter Ausbau

„Wer einen starken Standort will, der muss auch in einen starken Standort investieren“, sagt Ewald-Marco Münzer, geschäftsführender Gesellschafter von Münzer Bio­industrie. Der Betrieb investiert mehr als drei Millionen Euro in den oststeirischen Firmensitz, von wo aus der europäische Markt bearbeitet wird. „Sinabelkirchen mag keine internationale Metropole sein, wir bekennen uns aber klar zu den Wurzeln unseres Familienunternehmens und zum Industriestandort Steiermark, damit war der Ausbau ein konsequenter Schritt“, sagt Münzer, dem auch an kurzen Wegen und einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft liegt.

„Das regional gesammelte Altspeisefett wird in unserer Fabrik im obersteirischen Paltental zu Biodiesel verarbeitet und leistet damit einen signifikanten Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs und zur Minderung der Treibhausgas­emissionen“, sagt Münzer, der gerade in privaten Haushalten noch viel Potenzial in der Altspeisefettsammlung sieht. Neben der Erweiterung der bestehenden Infrastruktur in Sinabelkirchen und dem massiven Ausbau des Bereichs Kabel- und Elektroschrott-Recycling wird eine neue Aufbereitungsanlage für Altspeisefette und -öle errichtet. „Wir glauben, dass die verschiedenen Formen erneuerbarer Energien einander ergänzen, und nicht, dass sie sich gegenseitig ersetzen“, malt Münzer das Zukunftsbild eines energietechnischen Mosaiks.

Ambitionierte Ziele

Die EU-Klimaziele 2030 geben mit 40 Prozent CO2-Reduktion sowie 27 Prozent erneuerbaren Energien den Weg klar vor. Dies erfordert ein erhöhtes Momentum bei Wärme, aber auch bei Strom und Mobilität, die Speicherung volatiler erneuerbarer Energien und die intelligente Vernetzung von Verbrauch und Produktion. Im Sondierungsprojekt „Vorzeigeregion Green Tech Valley 2022“ wird derzeit ein Gesamtkonzept zur 100-prozentigen Versorgung der Steiermark durch erneuerbare Energieträger erarbeitet.

Spatenstich für den Ausbau der Münzer Bioindustrie:
Landesrat Johann Seitinger, WK-Obfrau Daniela Müller-Mezin, Bürgermeister Emanuel Pfeifer flankiert von den Geschäftsführern Michael und Ewald-Marco Münzer.

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