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Green Tech forcieren

Die neue Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl wird neue Schwerpunkte in der steirischen Wirtschaftspolitik setzen. Einen wichtigen Beitrag sollen dabei die heimischen Green-Tech-Unternehmen leisten – im Sinne der Nachhaltigkeit für die nächsten Generationen.

Text: Daniela Müller, Lissi Stoimaier, Foto: Teresa Rotwangl

 

Wird es in Ihrer Wirtschaftspolitik neue oder andere Schwerpunkte geben?

Barbara Eibinger-Miedl: Ja, aber mir ist wichtig, meine Entscheidungen gut überlegt zu treffen und keine Schnellschüsse zu machen. Ich werde mir in den kommenden Wochen genau anschauen, wie sich die bisherigen Schwerpunkte entwickelt haben und welche Wirkungen damit erzielt worden sind, und dann entscheiden, wo ich Änderungen oder neue Schwerpunktsetzungen vornehmen werde. Klar ist, dass die Wirtschaftsstrategie Steiermark 2025, die wir im vergangenen Jahr im Landtag beschlossen haben, weiterhin gültig bleibt. Worauf ich einen starken Fokus legen werde, ist die Stärkung der Wirtschaft in den Gemeinden und Regionen.

Können Sie dennoch über mögliche Pläne für den Wirtschaftsstandort Steiermark Auskunft geben?

Als Exportbundesland ist die steirische Wirtschaft darauf angewiesen, dass unsere Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf ausländischen Märkten punkten. Also werden wir auch in den nächsten Jahren unsere Betriebe dabei unterstützen, auf Wachstumsmärkte zu gehen. Auch die im Vorjahr gestarteten Digitalisierungsoffensiven im Wirtschafts- und im Tourismusressort möchte ich forcieren, damit unsere Betriebe bei dieser Entwicklung vorne dabei sind und die Chancen, die sich dadurch ergeben, nützen.

Welchen Stellenwert wird dabei das Thema Green Tech haben?

Die Umwelttechnik ist ein Wachstumssektor in der Steiermark, auf den wir auch in den kommenden Jahren setzen werden. Die heimischen Unternehmen im Green-Tech-Sektor sind in den letzten zehn Jahren fast doppelt so stark gewachsen wie im weltweiten Durchschnitt und beschäftigen mehr als 21.000 Mitarbeiter. Dazu tragen die großen Leitbetriebe wie auch kleine und mittlere Unternehmen bei, die sich erfolgreich in Nischen positioniert haben. Außerdem ist mir als relativ junger Politikerin wichtig, den Ausbau von grünen Technologien zu forcieren, im Sinne der Nachhaltigkeit für die nächsten Generationen.

Wissen Sie schon, wie Sie das bewerkstelligen werden?

Durch die neue Ressortkombination mit Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung unter einem politischen Dach haben wir die Chance, die Zusammenarbeit in diesem Bereich, aber auch in allen anderen Branchen, weiter zu intensivieren. Gerade in der Umwelttechnik gibt es hier noch Potenzial. Wir haben einerseits Unternehmen, die zu den Weltmarktführern gehören, andererseits einen Cluster, der seit Jahren als der beste Green-Tech-Cluster der Welt gilt, und hervorragende Forschungseinrichtungen, etwa im Bereich der Kompetenzzentren. Wenn es uns hier gelingt, Grundlagenforschung und angewandte Forschung noch stärker zu vernetzen, können wir Impulse für weitere Investitionen und damit neue Arbeitsplätze setzen.

 Wie viel Budget steht zur Verfügung?

Das jährliche Budget des Wirtschaftsressorts beträgt rund 50 Millionen Euro, das ist ein Prozent des gesamten Landesbudgets. Auf Grund der knappen Mittel müssen wir sie gezielt einsetzen, wo wir die größten Chancen für wirtschaftliches Wachstum sehen.

Schwerpunkt Thema

Ab jetzt steht der "BUSINESS Monat" nun jedes Mal unter einem umfassenden Schwerpunkt-Thema. Im November: "History".

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