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Motor für den Bezirk Liezen

Liezen für Übersee: Hochleistungs-Becherwerke der MFL-Maschinenfabrik Liezen in Texas.

Land der Berge, Region des Fachkräftemangels, Ort für Innovation: Industriebetriebe wie die Maschinenfabrik Liezen und Greiner Assistec sind Beispiele dafür, wie man von der Obersteiermark aus die Welt erschließt. Mit einem Arbeitgeberzusammenschluss, ein Pilotprojekt in der Steiermark, wollen Betriebe unterschiedlicher Branchen der Region mit neuen Mitteln gegen die Abwanderung kämpfen.

Text: Elke Jauk-Offner, Foto: MIRJA Geh/MFL.at

 

Genau 82.877 Einwohner zählte der Bezirk Liezen 2002, im Jahr 2015 waren es um 3303 weniger, bis 2050 werden es um 13.540 Einwohner weniger sein. Das entspricht einem Minus von 12,9 Prozent. Die Betriebe der Regionen müssen sich den Herausforderungen stellen. Rund 800 Mitarbeiter beschäftigt die Maschinenfabrik Liezen (MFL). Das Unternehmen mit den Arbeitsfeldern Maschinenbau und Stahlgießerei hat sich als starker Zuliefer-Partner für den Schienenverkehr einen Namen gemacht. In der Lehrwerkstatt mit durchschnitt­lich 50 Lehrlingen sorgt man für Nachwuchs. Mit den neu entwickelten Hochleistungs-Becherwerken der MFL-Sparte Sondermaschinenbau für eine Midrex-Reduktionsanlage in Texas machte der Betrieb jüngst von sich reden.Greiner Assistec am Standort St. Gallen ist Teil eines familiengeführten Unternehmens mit weltweit über 130 Standorten in 29 Ländern. Zur Sparte Greiner Packaging International gehörig, ist es einer der führenden Hersteller Europas in der kunststoffverarbeitenden Industrie.


Arbeitgeber

Mit der Gründung eines Arbeitgeberzusammenschlusses (AGZ) im Bezirk Liezen im April will man dem Fachkräftemangel entgegenwirken – eine Premiere für die Steiermark. Das französische Vorzeigemodell macht es Arbeitgebern möglich, sich Mitarbeiter zu teilen, die sie allein nicht ganzjährig beziehungsweise in Vollzeit auslasten können. 18 Betriebe haben sich zusammengeschlossen und den AGZ als Verein gegründet, darunter die Stia Holzindustrie. Das AGZ funktioniert nicht wie in Frankreich gewinnorientiert, sondern dient der Arbeitsmarktentwicklung. „Nach derzeitigem Stand können zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Wir streben eine Mitgliedschaft von 50 Betrieben im AGZ Region Liezen an“, sagt Gernot Jagl, Geschäftsführer des Regionalmanagements Liezen.

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