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Mit Plastik auf Erfolgskurs

Georg Hirsch, 25-Prozent-Eigentümer und alleiniger Geschäftsführer der Wolf Plastics Verpackungen GmbH.

Seit 2006 segelt die Wolf Plastics Verpackungen GmbH auf Erfolgskurs. Dabei hat das Unternehmen turbulente Zeiten hinter sich. Mittlerweile konnte es sich unter neuer Führung zum Branchenprimus und Technologieführer einer ganzen Region etablieren.

Text: Daniela Müller, Foto: Marija Kanizaj

 


Im Jahr 2006 hat der gebürtige Niederösterreicher Georg Hirsch das Unternehmen Hofmann, Erzeuger von Plastikverpackungen, übernommen und es als Wolf Plastics zu einem Big Player gemacht. Von Wien aus leitet er die drei Produktionsstandorte im steirischen Kammern, in Ungarn und Rumänien.

Was hat Sie bewogen, gemeinsam mit der Schmid Industrieholding das Unternehmen zu kaufen?

Hirsch: Da ich aus einer Familie komme, wo alle Unternehmer sind, war es für mich klar, auch in diese Richtung zu gehen. Die zehn Jahre im Großkonzern mit den verschiedensten Stationen wie Controlling bis Vorstand haben mir das Rüstzeug für diesen Schritt gegeben. Unternehmer sein bedeutet für mich, selbstständig handeln und entscheiden zu können, um am Ende des Tages einen Mehrwert geschaffen zu haben.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in einem Jahrzehnt?

Bei den sich derzeit ständig und vor allem rasant ändernden Rahmenbedingungen ist es aus meiner Sicht unmöglich, ein Jahrzehnt vorauszuplanen. In den nächsten drei bis fünf Jahren sehe ich unsere Marktposition in Zentral- und Südosteuropa gestärkt. Durch technologische sowie innovative Schritte für die regionale Lebensmittel- und Bauindustrie werden wir weiter unseren Marktanteil stärken und auch in den angrenzenden Ländern eine wesentliche Rolle spielen.Unser derzeitiges Geschäftsmodell steht immer auf dem Prüfstand, um auch in Zukunft Zusatznutzen für unsere Kunden generieren zu können.

Was braucht es dazu?

Wie in den letzten Jahren sind natürlich unsere Mitarbeiter und die guten Kundenkontakte für uns die wichtigste Komponente. Zudem ist eine Weiterentwicklung unserer Produkte mithilfe des Know-hows unserer Rohstofflieferanten, enger Kooperation mit Universitäten und auch anderer Stakeholder wesentlich, um die Herausforderungen zu meistern.

Was sehen Sie als die Heraus­forderungen auf Ihrem Sektor, Stichwort: Digitalisierung und Ressourcenschonung?

Eine der größten Herausforderungen ist der ressourcenschonende Umgang mit unserem Rohstoff, der nun einmal auf Erdöl basiert. Dazu zählen die Weiterentwicklung im Recycling-Bereich sowie die nachhaltige Produktentwicklung aus biologischen Reststoffen – Stichwort „Biobased Materials“. Zum Thema Digitalisierung sehen wir einen klaren Trend zur flexiblen kleinteiligen – eng mit den Kundenbedürfnissen verknüpften – Produktion. Dies bedeutet für uns sehr klare Prozesse, basierend auf einer ausgezeichneten IT-Struktur, um diese Flexibilität wirtschaftlich gewährleisten zu können.Wir sehen die Digitalisierung als den entscheidenden Schritt, um die Produktion auch in Ländern mit hohem Lohnniveau zukünftig weiter zu forcieren.

Wie machen Sie sich zukunftsfit?

Wir haben Unternehmen und Institute in Silicon Valley besucht und uns ein Bild von den Chancen und Möglichkeiten verschafft, die die Zukunft bringen wird. Durch eine klare Ausrichtung in den Bereichen Produktion, Produkt­sortiment und Geschäftsmodell haben wir uns zukunftsfit gemacht. Für uns bedeutet das auch ein ständiges Offensein für Veränderungen und eine positive, neugierige Erwartung an die Zukunft.

Was sind Ihre Wünsche als Unternehmer an die neue Regierung?

Unternehmerischer Mut soll belohnt werden durch Senkung von Steuerquote und insbesondere der Lohnnebenkosten. Verkrustete Systeme müssen endlich aufgebrochen und eine Verwaltungsreform umgesetzt werden.

 

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