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Grenzen neu ausloten

Daniela Katzbeck führt gemeinsam mit ihren Schwestern das Rudersdorfer Traditionsunternehmen mit ca. 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Daniela Katzbeck, geschäftsführende Gesellschafterin der familiengeführten Rudersdorfer Holz-Alu- und Holzfenster-Herstellers „Katzbeck“, über aktuelle Fensterentwicklungen.

 

Text: Wolfgang Wildner, Foto: Katzbeck

 

Nehmen Sie einen Holz-Boom wahr?

Holz erlebt derzeit in der Bauwirtschaft tatsächlich einen Boom, weil es hervorragend zu einer Reihe von aktuellen Trends passt wie z. B. Nachhaltigkeit, Regionalität, gesundes Raumklima, Energieeffizienz etc. Gleichzeitig lotet die moderne Architektur mit dem Werkstoff Holz sowohl ästhetische als auch bauphysikalische Grenzen neu aus. Parallel zur Weiterentwicklung der Holzarchitektur steigt natürlich auch die Nachfrage nach Fensterlösungen, die optisch, technologisch und qualitativ den neuen Ansprüchen gerecht werden. Zum Beispiel sind die vorjährigen Holzbaupreise in der Steiermark und im Burgenland mit Katzbeck-Fenstern und -Türen ausgestattet und auch heuer waren wir am Siegerprojekt, der Viktor-Kaplan-Volksschule in Graz, maßgeblich beteiligt.

 

Schlagregendichte Fenster: HoHo Seestadt Aspern.


Welche Rolle spielen Holzfenster in der modernen Holzarchitektur?

In der Seestadt Aspern entsteht gerade das HoHo Wien. Mit 24 Etagen und einer Höhe von 84 Metern ist es das derzeit höchste Holzhochhaus der Welt. Ein Holzbau dieser Dimension stellte die Architekten vor neue technische Herausforderungen. So zeigte sich beispielsweise, dass aufgrund der Höhe die Anforderungen bezüglich Schlagregendichtheit und Windfestigkeit um ein Vielfaches höher waren als üblich. Wir entwickelten dafür in Zusammenarbeit mit der Holzforschung Austria und der TU Graz neue Fensterelemente mit speziellen Rahmenbreiten, fixen Unterlichten und integrierter Absturzsicherung.


Unter dem Namen „Window Air“ haben Sie gerade ein weiteres Hightech-Fenster entwickelt?

Die Grundlage für diese revolutionäre Entwicklung lieferte eine Studie, die Katzbeck in enger Zusammenarbeit mit der Holzforschung Austria erstellte. Dabei wurden die bautechnische Umsetzbarkeit und der bauphysikalische Nutzen einer direkt in das Fens­ter integrierten Frischluft-Einströmung mit Wärmerückgewinnung in der Theorie untersucht, verschiedene Modelle entwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Diese Innovationsleistung wurde u. a. mit dem ACR-Kooperationspreis 2017 ausgezeichnet.

 

Holzbaupreis Steiermark 2017 für die Viktor-Kaplan-Schule Graz.


Worum geht es bei „Window Air“?

Bei der Errichtung von Wohnbauten, im Objektbau und bei Sanierungen von Altbauten liegt das Hauptaugenmerk auf der Senkung des Energieverbrauchs. Erreicht wird das hauptsächlich durch eine möglichst luftdichte Bauweise. Damit wiederum rückt das Thema „Lüftung“ in den Fokus. „Window Air“ ist ein Fenster, das sich die Gesetze der Thermik zunutze macht und ohne Elektronik und ohne Strom automatisch lüftet. Es eignet sich nicht nur für Neubauten, sondern auch für die Sanierung von bestehenden Objekten.


Welche Ansprüche stellen Einzelkunden sonst noch an Fenster?

Insgesamt wird bei Fenstern und Eingangstüren heutzutage nicht nur auf Optik und Qualität geschaut, sondern vor allem auch auf Einbruchsicherheit. 

Schwerpunkt Thema

Ab jetzt steht der "BUSINESS Monat" nun jedes Mal unter einem umfassenden Schwerpunkt-Thema. Im Jänner: "Holz".

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