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Auf gutem Nährboden

Die PIA Automation – früher bekannt unter dem Namen M&R Automation – stattet international die Industrie mit Produktionsanlagen aus. An der Firmenphilosophie – Offenheit, Vertrauen und Respekt – hat sich auch nach der erfolgreichen Integration in die PIA-Gruppe nichts geändert.

Text: Andreas Kolb, Fotos: M&R Automation Gmbh, PIA Automation

Seit Oktober des Vorjahres ist Johannes Linden, CEO der PIA-Holding, auch Geschäftsführer der ehemaligen M&R Automation in Grambach. Von der Steiermark als Nährboden für Technologiefirmen ist Linden begeistert.

Was waren die Anfänge von M&R Automation bzw. PIA Automation Austria?
Die heutige PIA Automation Austria GmbH wurde 1989 mit gerade einmal vier Mitarbeitern als M&R Automation gegründet. Die Projekte wurden im Laufe der Zeit immer herausfordernder und umfangreicher, die Zahl der Aufträge immer größer. Heute hat sich die PIA Austria zu einem international erfolgreichen Unternehmen mit fast 400 Mitarbeitern im Bereich Anlagenbau, Automatisierungstechnik und Produktionssysteme entwickelt. PIA Austria zählt in Europa und Nordamerika zu den Marktführern bei der Herstellung von Produktionsanlagen für Antriebsstrangkomponenten. Kunden aus der Elektronik- und Konsumgüterin-dustrie sowie aus der Medizintechnik werden von PIA Austria ebenfalls bedient.

Warum hat sich PIA Austria entschlossen in der Steiermark zu investieren?
Die PIA Austria ist eine tolle Firma. Ich bin ich seit Mitte 2017 CEO der PIA Holding und seit Oktober 2017 auch Geschäftsführer des Standorts in Grambach. Der Ruf der Steirer als Netzwerker war mir schon vorher bekannt. Fünf Universitäten mit mehr als 40.000 Studierenden, ein renommiertes Fachhochschulsystem, Forschungseinrichtungen, Höhere Technische Lehranstalten (HTL) und Clusterorganisationen machen die Steiermark zur Technologiefabrik Österreichs. Ein idealer Nährboden für technologiegetriebene Unternehmen, wie es wir sind.

Wie sieht es mit Investitionen im Ausland aus?
Als international aufgestelltes Unternehmen und einer Exportquote von rund 90 Prozent sind Investitionen im Ausland sinnvoll, um den Markt bearbeiten und Kunden vor Ort optimal betreuen zu können. Kunden wie Daimler, BMW, VW und ZF erklären unsere Niederlassungen in Deutschland. PIA Austria zählt in Euro-pa zu den Marktführern bei der Herstellung von Achsgetriebe-Produktionsanlagen. Um diese Marktführerschaft auch im NAFTA-Raum und China zu erreichen, wurden dort Niederlassungen errichtet.

Das Unternehmen hat erst vor relativ kurzer Zeit den Eigentümer gewechselt. Hat die Integration in die PIA-Gruppe funktioniert?
Ein Eigentümerwechsel ist naturgemäß ein nicht immer so einfacher Punkt. Die Zusammenführung der Unternehmen hat jedoch gut funktioniert und wurde von allen Seiten mitgetragen. Die Integration ist ein atmender Prozess, der aber einen sehr guten Start hatte und die ersten Synergieeffekte schon in dieser kurzen Zeit seit der Zusammenführung sichtbar werden lässt.

Haben die neuen Eigentums-verhältnisse etwas an der Firmenphilosophie geändert?
Die Firmenphilosophie der M&R Automation war schon immer geprägt von einem offenen, vertrauensvollen und respektvollen Umgang mit unseren Kunden, Mitarbeitern, Investoren und unserem sozialen Umfeld. Diese Philosophie tragen wir auch weiter in die PIA Austria.

„Die Steiermark ist die ­Techno­logiefabrik ­Österreichs.“
Johannes Linden

 

Die steirische Industrie klagt seit Jahren über einen Facharbeiter- und Technikermangel. Wie geht PIA Austria mit diesem Problem um?
Dieses Thema ist für die PIA generell sehr wichtig. Deshalb liegt einer unserer Schwerpunkte auf der Lehrlingsausbildung. Der Arbeitsmarkt ist heute mehr denn je stark umkämpft: Findet man nicht die richtigen Leute, dann muss man sie eben selbst ausbilden. Man darf dabei eines nicht vergessen: Wir benötigen Spezialisten, die es „nicht von der Stange“ gibt. Unsere Lehrlinge sind unser Fundament und unsere Zukunft. Daher wurde auch folgendes Ziel festgelegt: PIA Austria soll zukünftig mehr Lehrlinge aufnehmen und der qualitativ beste Ausbildungsbetrieb der Region werden. Der dafür erforderliche Platz wurde mit der Errichtung einer „Lehrlingsinsel“ geschaffen, die zwischen zwei Produktionshallen, zum Teil in erhöhter Position, fertiggestellt wurde. Wir wollten einen eigenen Bereich für unsere Lehrlinge schaffen, der es ihnen ermöglicht, ungestört, aber mitten im Geschehen, ihre Ausbildung durchzuführen. Aufgrund der gewählten werden sie von allen wahrgenommen – ein wesentlicher Faktor für das Zusammengehörigkeitsgefühl bei PIA Austria. Auf der „Insel“ erfolgt in Zukunft die Lehrlingsausbildung in folgenden Fachbereichen: Elektrotechnik, Maschinenbautechnik, Mechatronik, Zerspanungstechnik und Betriebslogistik. Derzeit arbeiten bei PIA Automation rund 20 Lehrlinge.

Welche Qualifikationen und Kompetenzen werden gesucht?
Die Frage ist einfach zu beantworten: Alle! In unserer Mannschaft gibt es unterschiedliche Aufgaben, für die Mitarbeiter mit Motivation und Leidenschaft gebraucht werden. Ein richtiger PIAthlet muss also folgende Eigenschaften mitbringen: Passion, Inspiration, Ambition. Kurz: PIA! Im Sog von Industrie 4.0 werden natürlich Bereiche wie Mechatronik und Software, also der Umgang mit Informationen, immer wichtiger.

 

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