Online Ausgabe

Abonnement

Jahresabo
um € 20,00 

 

Schicken Sie eine E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , ein Fax an 0316/84 12 12-709 oder bestellen Sie telefonisch unter 0316/84 12 12-0.

Sonderprodukt

Sonderprodukt:
LUST AUF STEIERMARK

Die schönsten Seiten der Steiermark gibt's hier!

Fehler
  • [sigplus] Kritischer Fehler: Es ist zwingend erforderlich, daß der Bildordner im relativen Pfad in Bezug zum Stammordner für Bilder liegt.

Next Stop: Zukunftsmenü Graz

[sigplus] Kritischer Fehler: Es ist zwingend erforderlich, daß der Bildordner im relativen Pfad in Bezug zum Stammordner für Bilder liegt.

Kantinengespräch mit Holding-Graz-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik in der Betriebs­kantine am Andreas-Hofer-Platz.

Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf

 

Der Ausblick von der Dachterrasse liefert den visuellen Schmaus zum Mittagstisch. Zwischen nahem Schloßberg und greifbar nahem Joanneum schweift der Blick von der sonnigen Plattform im 5. Stock der Holding-Graz-Zentrale am Andreas-Hofer-Platz. In der Kantine herrscht Hochbetrieb, sowohl indoor als auch im Freien versammeln sich Mitarbeiter um die Tische – optional mit gebratenem Seehecht oder Kaiserschmarren, die Menü-Auswahl des Tages, am Teller. Zwei unterschiedliche Menüs liefert die Küche des Grazer Restaurants Mangolds täglich an die Holding. Auch die Kantinen der Standorte in der Steyrergasse und am Wasserwerk werden von Mangolds versorgt. Frische, saisonale Vollwertküche dominiert den Speiseplan. Zudem erfreut die reiche Auswahl am Salatbuffet. Erst seit vier Jahren setzt die Holding Graz auf eigene Mitarbeiterkantinen. Im Gespräch mit dem BUSINESS Monat erklärt Holdingchef Wolfgang Malik, welche übergeordnete Strategie dahintersteckt und was das Zukunftsmenü des kommunalen Dienstleisters seinen Kunden in den nächsten Jahren bescheren wird.

Essen in der Kantine – für den Chef ein tägliches Ritual?
Nein, das wäre mit meinem Terminplan nicht vereinbar. Aber zum Glück klappt’s immer wieder – dabei nütze ich auch die Gelegenheit, mit Mitarbeitern gemeinsam zu essen. Manchmal lade ich auch Gäste ein, die wir gerade im Haus haben. Daher ist die Kantine weit mehr als bloß eine Essensausgabestelle, es ist ein kommunikativer Meeting-Point.

Was war die Motivation, den Betrieb einer Kantine zu starten?
Dahinter stand eine klare strategische Entscheidung: Im Jahr 2012, im Zuge der Neuausrichtung als Holding Graz, war es unser Ziel, die Unternehmenskultur auszubauen und die Ressource Mitarbeiter zu stärken. Eine der Maßnahmen war es eben, günstiges, aber vor allem auch gesundes Essen anzubieten – inklusive der Möglichkeit für die Mitarbeiter, sich in angenehmer Atmosphäre entspannt auszutauschen.

Die Holding trägt seit Kurzem auch das BGF-Gütesiegel. Auf welche Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheits­förderung setzen Sie?
Neben der Ernährung spielt natürlich auch das Thema Fitness und Bewegung eine große Rolle. So stellen wir etwa einen Gesundheits- und Entspannungsraum zur Verfügung sowie Angebote für Yoga, Gymnastik & Co. Aber auch unser Betriebskindergarten im Augartenpark leistet einen wichtigen Beitrag, die Work-Life-Balance unserer Mitarbeiter zu verbessern. Ich denke, da ist uns schon viel gelungen. Der Change-Management-Prozess ist weiter voll im Gang. Man darf nicht vergessen, dass unsere 3.000 Mitarbeiter in unterschiedlichsten Bereichen arbeiten – mit unterschiedlichen psychischen und physischen Anforderungen. Vom Straßenarbeiter bis zur Führungskraft, vom Busfahrer bis zur Schwimmbadaufsicht, vom Abfallentsorger bis zum Bestatter – immer allen Bedürfnissen zur selben Zeit gerecht zu werden, ist eine Herausforderung. Wenn also z. B. ein Schwerarbeiter in puncto Ernährung meint, er hätte doch lieber seinen Schweinsbraten statt eines leichten Sommersalats, ist das natürlich zu respektieren. Gelegentlich Schweinsbraten mag ich übrigens auch gerne (lacht).

{gallery}_2016juli_kantinengespraech{/gallery}

Mitarbeiterzufriedenheit ist auch Führungssache. Wie würden Sie den Führungsstil des Holding-Managements beschreiben?
Wir versuchen, auf allen Führungsebenen teamorientiert zu führen, natürlich auch zielorientiert und wollen die Mitarbeiter fordern, ohne sie zu überfordern. Dafür setzen wir auf eine strategische Personalentwicklung und auf Führungskräfte-Coachings. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch unsere interne Kommunikation. Für das, was sich nicht unter vier Augen besprechen lässt, sind wir mit unserem tollen Social-Media-Team bestens aufgestellt. Dieses leistet auch für den Außenauftritt wertvolle Arbeit in einer 24/7-Betreuung unserer Kunden.

Auf dem ­Holding-­Tablett servieren Sie den Bürgern eine Vielzahl von Dienst­leistungen? Wie „schmecken“ diese
den Kunden?
Die Kundenzufriedenheit ist sehr hoch, wie wir aus Befragungen wissen. Natürlich gibt es immer Potenzial, noch besser zu werden, woran wir auch permanent arbeiten – aber ich denke, im Vergleich zu anderen europäischen Städten vergleichbarer Größe liegen wir mit der Qualität unserer Services mit Sicherheit im Spitzenfeld.

Wie lautet das Zukunfts­menü der Holding für die nächsten Jahre? Die wichtigsten Pläne?
Einerseits wollen wir als Holding Graz bzw. Haus Graz einen noch größeren Beitrag zur Budgetkonsolidierung der Stadt leisten, andererseits wollen wir auch unsere Kundenleistungen weiter ausbauen. Dazu forcieren wir einige Leuchtturm-Projekte wie den Ausbau der E-Mobilität. Im Sommer startet unser Testlauf mit E-Bussen. Auch die Unterstützung der Smart Citys hat für uns hohe Priorität. Weiterhin am Tisch ist für mich auch das Projekt Murgondel, eine zukunftsweisende Verkehrspolitik kann sich diesem Thema nicht verschließen. Innerstädtische Seilbahnlösungen werden bereits in vielen Städten Europas diskutiert. 

Schwerpunkt Thema

Ab jetzt steht der "BUSINESS Monat" nun jedes Mal unter einem umfassenden Schwerpunkt-Thema. Im November: "History".

Partner

Ihr Partner für Webmarketing und -entwicklung, Netzwerklösungen, IT Security: