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Bildungsmenü in 45 Gängen

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Kantinengespräch mit FH Joanneum Geschäftsführer Günter Riegler in der Mensa der Fachhochschule Joanneum in Graz-Eggenberg.

Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf

 

Drinnen wird gekaut, draußen wird gebaut. Während hier im Inneren die Kauwerkzeuge agieren, dominieren jenseits der Glaswand in Sichtweite vor dem Gebäude die Baumaschinen. Der Neubau auf dem Gelände der FH Joanneum in Graz-Eggenberg nimmt Gestalt an. Die bauliche Erweiterung, eine Investition von 12 Millionen Euro von Land Steiermark und Stadt Graz, ist jüngster Ausdruck des steten Wachstums der steirischen Fachhochschule. Rund 4.000 Studierende, 3.000 davon am Standort Graz, zählt die FH Joanneum heute. Tendenz steigend. Dazu kommen 600 Beschäftigte und 800 Lehrbeauftragte. Entsprechend großräumig dimensioniert präsentiert sich die Mensa am Grazer Standort. Betrieben wird diese von einem traditionsreichen Grazer Gastronomiebetrieb. Neben einem reichhaltigen Salatbuffet stehen zwei Tagesteller – ein Fleisch- und ein vegetarisches Gericht – sowie ein „grüner Teller“ zur Auswahl. Warum künftig noch mehr „grün“ in die Küche Einzug halten wird, wie Gesundheit und Führung zusammenhängen sowie Ausblicke auf die Zukunft der Bildungseinrichtung verrät der kaufmännische FH-Geschäftsführer Günter Rieg-ler bei einem Mittagessen in der Mensa.

 

Essen in der Mensa – ein tägliches Ritual?

Nein, eher die Ausnahme. Zum einen bin ich mittags oft terminlich verplant, zum anderen reichen mir tagsüber meist Joghurt, Äpfel und Bananen – und das „große Essen“ findet dann am Abend mit der Familie statt.

Welchen Stellenwert hat gesunde Ernährung an der FH?

Wir haben vor Jahren das Projekt „Kopfnuss“ zur betrieblichen Gesundheitsförderung gestartet, das längst in ein kontinuierliches betriebliches Gesundheitsmanagement übergegangen ist. Zentraler Teil davon ist neben Sport- und Bewegungsangeboten natürlich das Thema Ernährung, daher Maßnahmen wie „grüner Teller“ bzw. das „grüne Weckerl“, sozusagen Brainfood für Studierende und Lehrende. Gemeinsam mit unserem Institut Diätologie arbeiten wir aber gerade an einer weiteren Menü-Linie, die den Fokus auf gesund, regional und bio verstärken soll. Genauso großen Wert legen wir an der FH aber auch auf das Thema „Gesundes Führen“.

Gesundes Führen?

Das Führungsverhalten in einem Unternehmen hat maßgeblichen Einfluss auf die psychische Balance der Mitarbeiter und damit auf Wohlbefinden und Gesundheit. Daher versuchen wir bewusst darauf zu achten, Mitarbeiter weder zu unter- noch zu überfordern. Dazu gibt es umfassende Personalentwicklungskonzepte sowie Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten – auch Exchange Programme mit anderen Ländern zählen dazu. Ebenso wie das Programm „Applied Leadership“, das sich „neuen“ Führungskräften annimmt, also Mitarbeiter unterstützt, die etwa vom Lehrenden zum Studiengangsleiter aufsteigen und dementsprechend noch wenig Führungserfahrung aufweisen.

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Unterscheidet sich die Führung einer Bildungseinrichtung von der Leitung eines klassischen Unternehmens?

Ganz klar, schließlich ist eine FH eine Expertenorganisation, entsprechend kann man nicht einfach so ohne Weiteres „ex cathedra“ entscheiden, sondern es braucht einen integrativen bzw. partizipativen Führungsstil sowie begleitende Change-Management-Prozesse. Anders als bei einem klassischen Unternehmen gibt es mit dem Hochschulkollegium stets eine zweite Ebene, mit der man arbeitet. Umso mehr freut es mich, dass die Zusammenarbeit mit meinem wissenschaftlichen Pendant, Rektor Karl Peter Pfeiffer, so gut funktioniert.

Wie gut sehen Sie die FH Joanneum im Bildungswettbewerb positioniert? Wie treffsicher ist das – derzeit 45 Studiengänge umfassende – FH-Bildungsmenü?

Die Antwort wird Sie nicht überraschen (lacht), aber sie entspricht den Tatsachen: Wir sind bestens aufgestellt! Die FH Joanneum ist eine Erfolgsgeschichte. Sie zählt zu den drei größten FHs Österreichs, die Zahl der Studierenden steigt ebenso wie die Anzahl der Studiengänge kontinuierlich. Derzeit sind es 4.000 Studierende, in Kürze bieten wir erstmals die Gesundheits- und Krankenpflege am Klinikum an – neben Kapfenberg, Bad Gleichenberg und Graz-Eggenberg bereits unser vierter Standort. In den nächsten fünf Jahren rechnen wir mit einem weiteren Wachstum auf 4.600 Studierende. Daher auch unser Neubau hier am Standort, der ab 2018 als Haus der Informatik dienen wird. Darüber hinaus freuen wir uns über einen Drittmittelanteil von rund 6 Mio. Euro und enge Kooperationen mit allen wichtigen Playern aus Wirtschaft und Industrie. Diese sichern uns auch die Marktrelevanz unserer Studienrichtungen und garantieren unseren Absolventen nach wie vor beste Jobchancen. Die Auswahl neuer Studiengänge ist besonders entscheidend. Denn wir müssen uns stets fragen: Was braucht der Markt nicht nur heute, sondern welche Qualifi-kationen benötigt die Wirtschaft in zehn Jahren?

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Ab jetzt steht der "BUSINESS Monat" nun jedes Mal unter einem umfassenden Schwerpunkt-Thema. Im November: "History".

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