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Resümee eines „Zehnkämpfers“

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Kantinengespräch mit Geschäftsführer Bad Radkersburg Beteiligungsgesellschaft Patrick Sax im SB-Restaurant der Parktherme.

Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf

Das regionale Element ist hier weder von der Hand noch von der Wand zu weisen. Hinter der Anrichte im SB-Restaurant der Parktherme Bad Radkersburg strahlen Bärlauch, Kukuruz, Spargel und Weintrauben im XL-Format von der beleuchteten Rückwand. Klare Signale für die Herkunft der Topf- und Pfanneninhalte. Regionalität – ein buchstäblich großer Wert.
Es ist knapp vor Mittag, mehr und mehr Thermengäste in flauschigen Bademänteln finden sich an der Speisenanrichte ein. Immer wieder sieht man auch Thermenmitarbeiter mit einem Tablett in der Hand. Diese nutzen das Restaurant gewissermaßen als Kantine. „Für uns eine Frage der Wertschätzung unseren Mitarbeitern gegenüber, die genauso ein Recht auf gesunde und regionale Lebensmittel haben sollen wie unsere Kunden“, erklärt Patrick Sax, Geschäftsführer der Bad Radkersburg Beteiligungsgesellschaft, zu der auch die Parktherme gehört. Neben dieser Funktion bekleidet der Südoststeirer noch eine Reihe weiterer Geschäftsführerfunktionen in den Holding-Töchtern. Diese reichen vom E-Werk Bad Radkersburg über die Sport- und Freizeitbetriebe bis zum Congresszentrum Zehnerhaus. Ein multipler Managementjob, vielschichtig wie ein mehrgängiges Menü. In unserem „Kantinengespräch“ spricht der 42-Jährige über die Herausforderungen des täglichen „Zehnkampfs“, aktuelle Investitionen am Standort und warum er nach sechs erfolgreichen Jahren nun einen Schlussstrich zieht und sich künftig anderen Aufgaben zuwenden möchte.

Essen in der „Kantine“ – tägliches Ritual oder fallweises Ereignis?

Für mich ist es die große Ausnahme. Aufgrund der vielen Aufgaben und des dichten Terminplans bin ich nur selten Gast im Thermenrestaurant – leider!

Als Holdingchef sowie Geschäftsführer unterschiedlicher Tochterfirmen – vom Thermenbetrieb über das E-Werk bis zu den Sportanlagen – sind Sie Verantwortlicher eines abwechslungsreichen und mehrgängigen „Management-Menüs“.Wie lautet Ihr Erfolgsrezept?

Die Herausforderung kann nur gemeinsam in einem funktionierenden Team gelingen. Wir haben hier tolle Mitarbeiter mit hohem Engagement. Das ermöglicht uns, in der ganzen Breite unserer Aufgaben Spitzenleistungen zu erbringen. Es ist vergleichbar mit einem Zehnkampf in der Leichtathletik – du musst in jedem Bereich spitze sein, damit die Gesamtperformance stimmt. Nur so können wir eine Kundenzufriedenheit erreichen. Unser Ziel ist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht unserer Gäste. Daran haben wir in den vergangenen Jahren hart gearbeitet, umso mehr freuen wir uns über die Auszeichnung „Therme des Jahres 2016“, die unsere Bemühungen honoriert.

Dennoch haben Sie vor Kurzem bekannt gegeben, aus der Geschäftsführung auszuscheiden. Aufhören, wenn es am schönsten ist?

Ich sehe es tatsächlich so: Meine Mission hier ist erfüllt. Ich habe die Aufgabe im Jahr 2010 übernommen, als sich die Parktherme in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Situation befand und im Grunde nicht mehr wettbewerbsfähig war. Mit vereinten Kräften ist uns der Turnaround geglückt. Maßgeblich dafür war eine massive Investition in die Infrastruktur, die uns einen Qualitätsschub ermöglichte. Mit der „Parktherme neu“, die 2013 eröffnet wurde, ging es kontinuierlich aufwärts. Die Therme ist heute als Gesundheitstherme bzw. Therme der Lebensfreude bestens in den Köpfen der Gäste verankert. Viele weitere gelungene Maßnahmen haben den Standort und die Marke Parktherme gestärkt. Ich gehe daher mit Freude und großer Dankbarkeit.

Wo sehen Sie, abgesehen von der Positionierung der Parktherme neu, die größten Milestones auf dem absolvierten Weg?

Unmittelbar an die Therme angrenzend entsteht gerade das neue Gesundheitszentrum Vitamed. Dieses 11-Mio.-Euro-Investment bietet künftig Therapie- und Gesundheitsangebote für unsere Gäste unter einem Dach und wird den Standort weiter stärken. Bau und Fertigstellung sind auf Schiene, das Zentrum wird im September 2017 eröffnet. Eine erfolgreiche Sanierung ist uns in den vergangenen Jahren auch mit dem Congresszentrum „Zehnerhaus“ gelungen. Darüber hinaus konnten wir auch die Stromversorgung des Standorts mit einer neuen 20-kV-Leitung sicherstellen – das mag unspektakulär klingen, ist aber für die Zukunft von Bad Radkersburg existenziell. Und auch die Positionierung von Bad Radkersburg als Fußballcamp-Standort für internationale Vereine ist eine Erfolgsgeschichte. Aston Villa, der FC Kopenhagen, Hannover 96, RB Leipzig und vor allem Premier-League-Sensationsmeister Leicester City haben sich in den vergangenen Jahren bei uns für ihre Saison vorbereitet. Vor allem am Beispiel von Leicester lässt sich mit einem Augenzwinkern sagen: „Bad Radkersburg – we make Champions!“ Schließlich ist ja auch unser Thermalwasser eines der besten – absolute Champions-League-Qualität!

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